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Rennski fahren

Text: Tim White Advertorial

Wer die Schwünge und Bestzeiten der Profiskirennfahrer dieser Welt nachahmen möchte, der kann dies nur selten mit herkömmlichen Standardskiern erreichen – abgesehen davon, dass große Erfolge nicht über Nacht geschehen, sondern viel Training und ständige Optimierung erfordern. Was es dazu selbstverständlich benötigt, ist auch die richtige Ausstattung. Skiprofis setzen auf Rennski, die speziell für die schnellen Abfahrten ausgelegt sind, bei denen Kurven in großen Radien gefahren werden im Gegensatz zum Slalomlauf und auch überragende Laufeigenschaften der Skier auf Geradeausstrecken gegeben sind. Wer auf Rekordjagd gehen möchte, setzt daher auf Rennski.

Die ersten Versuche mit Rennskiern

Wer bisher noch nie auf Speedski gestanden ist und damit die ersten Abfahrten wagt, sollte es wider der Zielsetzung langsam angehen. Denn diese Ski zeichnen sich durch deutlich andere Fahreigenschaften im Gegensatz zu herkömmlichen Skiern aus. Auch Carving Ski weisen andere Fahreigenschaften auf und sind daher nicht so optimal auf Rennzwecke ausgerichtet wie tatsächliche Speedski. Dies kann auch dazu führen, dass Ungeübte schnell merken, dass diese Ski nicht alles verzeihen und das Sturzrisiko auch höher ist, wenn das Rennskifahren noch nicht eingeübt ist. Daher lautet die Devise, lieber langsam zu beginnen und sich an das neue Fahrgefühl zu gewöhnen, bevor es auf die großen und schnellen Abfahrten geht.

Entwicklungen aus dem Profirennsport

Ähnlich wie in der Formel 1, in der viele Innovationen zuerst stattfinden, die in abgewandelter Form dann auch irgendwann Eingang in Serienproduktionen finden, setzt auch der Skirennsport immer wieder Trends und sorgt für Innovationen, von denen auch die breite Masse an Skifans später profitieren kann. Nur dass es häufig schneller geht, bis diese Innovationen auch in käuflichen Skiern für all jene zutage treten, die nicht zu den Profisportlern zählen. Besonders augenscheinlich ist dies beim österreichischen Skispezialisten Head Ski zu beobachten, der nicht nur viele namhafte Skisportler und Skirennfahrerinnen unter Vertrag hat und mit Highend-Skiern versorgt, sondern auch in seinen Rennski-Kollektionen nicht müde wird, den Worldcup-Bezug stets nach außen zu tragen. Schließlich handelt es sich bei den Modellen, die auch private Skifahrer erwerben können, um Entwicklungen, die zahlreiche Kennzeichen und Merkmale aus dem Profiskirennsport tragen.

Auffällig bei solchen Rennskimodellen sind die langen Skilängen sowie die besondere Taillierung. Die speziell auf den Rennsport abgestimmte Form, hochwertige Materialien und saubere Verarbeitung sorgen für einen Ski, der für Geschwindigkeit ausgelegt ist, aber auch bei schnellen Abfahrten noch volle Kontrolle und perfekte Balance ermöglicht. Spezielle Dämpfungssysteme sorgen für eine maximale Reduzierung von Vibrationen, was besonders beim Rennskisport von Vorteil ist, um Ablenkungen von der gewünschten Spur zu minimieren und auch die Belastungen für den Fahrer zu reduzieren. Dass viele Skimodelle tatsächlich im Weltcup-Einsatz und bei olympischen Bewerben waren, davon zeugt auch die FIS-Zertifizierung, womit die Ski auch zur Teilnahme an FIS-Wettbewerben berechtigen.

Professionelle Ausrüstung für Rennski-Ambitionen

Die Leistungen der professionellen Skirennsportler mögen häufig verlocken, um diesen nachzueifern und sich selbst auf schnelle Abfahrten zu begeben. Der Schluss, dass dafür jedoch der Kauf neuer Rennski ausreicht, ist selbstverständlich nicht richtig. Neben der richtigen Einstellung und regelmäßigen Training, im besten Fall mit Trainer, sollte auch die restliche Ausrüstung in jedem Fall gegeben sein. Auf Riesenslalomabfahrten kommt es zu hohen Geschwindigkeiten, bei denen Stürze mitunter fatal enden können. Ein Helm ist daher unerlässlich ebenso wie andere Schutzausrüstung wie etwa gepolsterte Skianzüge. Vor allem dann, wenn noch wenig Erfahrung bei Skirennen vorhanden ist, sollte die Sicherheit im Vordergrund stehen. Schließlich soll der Spaß beim Rennskifahren im Vordergrund stehen, wozu auch die Sicherheitsausrüstung einen wesentlichen Beitrag liefert, um keinen bösen Nachgeschmack zu hinterlassen, sollte es einmal zu Stürzen oder Unfällen gekommen sein. Steht diese zur Verfügung, ist bereits ein wichtiger Beitrag zu guten Trainingsbedingungen gegeben. So lassen sich nach und nach immer bessere Ergebnisse erzielen und persönliche Erfolge auf der Piste oder auch bei Rennwettbewerben erzielen.