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Small Group Heliskiing: Darum macht Last Frontier so viel Spaß

Text: Andreas Hottenrott

Last Frontier Heliskiing setzt auf kleine Gruppen von je vier Gästen – für das maximale Freeride-Erlebnis. Doch was genau sind die Vorteile beim Small Group Heliskiing?

Small Group Heliskiing bei Last Frontier

Small Group Heliskiing ist aus vielen Gründen super, wie man beim Freeriden schnell feststellen wird. Ein Grund allerdings wird schon zuhause spürbar: Wer mit einer Gruppe von Freunden oder der Familie verreisen und dabei unter sich bleiben will, findet schneller drei Mitstreiter als zehn oder elf.

Beim Heliskiing kann es dann schon mal mühsam sein, wenn die Gruppenmitglieder nicht annähernd das gleiche Niveau haben. Entweder, man verbringt viel Zeit mit Warten – oder man ist selbst der Grund dafür. Kleine Gruppen lassen sich leichter nach fahrerischem Können zusammenstellen als große. Auch das Ein- und Aussteigen geht deutlich flotter, wenn nur eine Handvoll Wintersportler in den Heli klettert.

The Cold Rush – 2015 Promo [Media] from Last Frontier Heliskiing on Vimeo.

Kleiner Heli, mehr Terrain, weniger Spuren

Zudem lassen sich die persönlichen Geländevorlieben der Freerider in großen Gruppen kaum unter einen Hut bringen. Dass weniger Skifahrer und Snowboarder auch mehr unverspurte Abfahrten bedeuten, versteht sich von selbst.

Ein weiterer Pluspunkt ist der Helikopter. Kleine Gruppen sind meist mit wendigen Maschinen unterwegs, die auch Terrain erreichen, das größeren Helis versagt bleibt. Seit Last Frontier 2017 von vier auf fünf Gäste pro Gruppe umgestellt hat, haben die Hubschrauber auch mehr Treibstoff zur Verfügung und können so noch tiefer in die Gebirge vordringen. Und nicht zuletzt kann sich ein Guide besser um vier Gäste kümmern als um zwölf. Big ist eben doch nicht immer beautiful!