Neues Heliskiing-Juwel in Kanada: Great Bear Heli Skiing
Kanadas neueste Heliskiing-Lodge ist ein wahres Juwel. Great Bear Heli Skiing im Nordwesten British Columbias bietet den perfekten Mix aus luxuriösem Komfort und abenteuerlicher Wildnis. Fernab der Zivilisation liegt die außerordentlich liebevoll gestaltete Lodge in der Nähe von Bella Coola am Ufer des Dean Rivers. Wo im Sommer Fly-Fishing-Fans ihre Angeln auswerfen, heben im Winter Skifahrer und Snowboarder ab. Für gute und erfahrene Heliskier ist das riesige Skigebiet des Small-Group-Unlimited-Heliskiing-Anbieters ein wahres Paradies auf Erden. Und Mountain Operations Manager Ken Bibby versichert, dass Great Bear auch für weniger starke Schneesportler und sogar für Firsttimer Heliskiing vom Feinsten anbieten kann.
Great Bear ist einer der beeindruckendsten Newcomer seit Jahrzehnten in der internationalen Heliski-Szene. Der SKI KANADA-Test 2026 hat bestätigt: Die Boutique-Lodge mit ihrem Small-Group-Unlimited-Angebot gehört wenige Jahre nach ihrer Eröffnung 2022 bereits zu den Top-Heliski-Lodges weltweit. Wie alle Gebiete in den Coast Mountains ist auch Great Bear aus unserer Sicht ideal für starke Skifahrer, die das gesamte Potenzial des Terrains nutzen können. Und das ist gigantisch!
Great Bear hat ein gigantisches Heliski-Gebiet
Das Great Bear Areal ist fast so groß wie ein Viertel der gesamten Schweizer Alpen. Und 190mal so groß wie das Skigebiet Whistler Blackcomb, das das größte Skigebiet Nordamerikas ist. Die Coast Mountains rund um Bella Coola bieten Big Mountain-Skiing von Alaska–Format. Sie locken mit beeindruckenden Gipfeln, riesigen Gletschern, langen Abfahrten, passablem Treeskiing und einem stabilen „Snowpack“, der oft steile Abfahrten möglich macht. Die Coast Mountains bieten weiße Wildnis pur!
Große Schneemengen von mehr als 20 Metern
Die Lage direkt am Pazifik beschert ihnen hohe Schneemengen von zuweilen 20 bis 30 Meter pro Jahr. In den Coast Mountains muss man aber auch mit mehr Down Days rechnen als im zentralen BC. Down Days sind Tage, an denen die Hubschrauber wegen starkem Wind, extrem starken Schneefällen, tiefhängenden Wolken oder wegen Nebel gar nicht fliegen können. Schlechte Sicht kann zur Herausforderung werden, genauso wie der Wind in Küstennähe, der vor allem in hohen Lagen zum sogenannten „Wind Effected Snow“ führt. Auf der Schneedecke bildet sich dann eine Kruste, die im schlimmsten Fall zum berüchtigten Bruchharsch führt. Starke Skifahrer kommen mit anspruchsvollem Terrain, schlechter Sicht und herausfordernden Schneeverhältnissen in der Regel gut klar, weniger erfahrene führt das an ihre Grenzen.
Great Bear hat Schlechtwetter-Runs auf der Ostseite der Coast Mountains
Im Vergleich zu anderen Coast Mountains-Heliskiing-Anbietern profitiert Great Bear von seiner Lage auf der Ostseite der Gebirgskette in der Nähe des Chilcotin Plateaus. „Dort haben wir weniger Niederschlag und tiefere Temperaturen“, erklärt Ken. Das ermögliche fast immer sehr gutes Skifahren im östlichen Teil des Great Bear-Areals. Die sogenannten „Schlechtwetter-Runs“ sind nur wenige Flugminuten entfernt, was bei schnell wechselnden Wetterverhältnissen ideal ist. Aufgrund dieser Besonderheiten verzeichnet Great Bear nach eigener Statistik nur rund halb so viele Down Days wie andere Anbieter in den Coast Mountains.
Die Coast Mountains sind wie eine launische Diva
Die langjährigen SKI KANADA-Erfahrungen bestätigen immer wieder: Die Coast Mountains sind wie eine launische Diva. Das Wetter ist dort oft eine Herausforderung. Spielt das Wetter aber mit, gibt es nichts Besseres! Vor allem die Bergwelt im Westen des Great Bear-Gebiets ist schlicht grandios.
Grandiose Lodge, erstklassiges Essen, super Service
Genauso wie die Lodge, das Essen und der Service bei Great Bear. Der Luxus hat seinen Preis. Great Bear ist teurer als vergleichbare Boutique-Heliski-Anbieter mit Small-Group-Unlimited-Angeboten. Dafür sind der Charterflug von Vancouver nach Bella Coola bzw. bei schlechtem Wetter nach Anahim Lake, alle alkoholischen Getränke und zwei (hervorragende) Massagen inkludiert. Der Transfer von den Airports zur Lodge erfolgt bequem per Hubschrauber. An schönen Tagen ist allein diese Anreise schon ein unvergessliches Vergnügen, an Schlechtwettertagen kann der Heli-Flug auch mal wegen Turbulenzen ungemütlicher werden.
Great Bear ist ein Family-Business
Die abgeschiedene Lage und die rauen Coast Mountains bringen einfach ein bisschen Abenteuer mit sich, die Lodge aber bietet Komfort pur. Die Familie von Mandi Blewett hat am Dean River ein kleines Paradies geschaffen, dass sich vor allem in vielen liebevollen Details von anderen Lodges abhebt. Die Lodge befindet sich in einem wunderschönen Blockhaus am Hang über dem Dean River, das im Sommer als Fishing Lodge genutzt wird. Nach einem Brand wurde die gesamte Lodge 2010 neu gebaut. Die Lodge mit großen Fensterfronten wird eingerahmt von Zedern, Tannen und Hemlocks. Zu den Mahlzeiten sitzt man am großen Tisch zusammen, der jeden Abend liebevoll neu dekoriert wird.
Ansonsten ist die großzügige Gruppe von Ledersofas und -Sesseln vor dem offenen Kamin der gemütliche Treffpunkt für alle beim Après-Ski und am Abend. Zum knisternden Kaminfeuer gibt es hervorragende Cocktails, eine große Auswahl an Bieren von lokalen Craft-Beer-Brauereien und top-Weine aus British Columbia. „Ich serviere gerne Weine aus BC, die selbst für viele Weinkenner unter unseren Gästen echte Entdeckungen sind“, erzählt Mandi.
Drei Frauen an der Spitze
Mandi führt Great Bear zusammen mit ihren Töchtern Dyllan und Zoe. Ein gewisser femininer Touch ist in der Lodge in vielen liebevollen Details sichtbar. Besonders beeindruckend ist die gemütliche Ausstattung der Blockhaus-Lodge am Waldrand, der Saunahütte mit Tauchbecken am Bach und der wohnlichen Gästehütten. Wo sonst oft die in Nordamerika üblichen Fertigbadzellen aus Kunststoff mit Plastik-Duschvorhängen verbaut werden, wurden bei Great Bear in den Bädern schöne Fließen mit Regenduschen und Glasdusch-Abtrennungen verbaut. Jede Gästehütte, die als Einzel- oder Doppelzimmer fungieren kann, hat vor dem großen Panoramafenster mit Blick auf den Fluss zwei gemütliche Sessel neben einem Kaminofen. In den Hütten und der Lodge wurden zahlreiche Lampen und Accessoires aus dem Treibholz des Flusses geschaffenen – viele sind wahre Meisterwerke, alle Unikate. Den großen offenen Kamin in der Lodge hat Mandis Tochter Dyllan selbst gebaut.
Erstklassige Küche
Bei Great Bear legt man Wert auf Details und Individualität. Auch in der Küche, in der Mandi viele Jahre selbst am Herd stand. „Mandi ist eine begnadete Köchin, ihre Gerichte haben einzigartige Aromen“, schwärmt Chef-Heliskiing-Guide Ken. Tatsächlich verdient die Küche bei Great Bear die in Nordamerika inflationär benutzte Bezeichnung „Gourmet-Cuisine“ – auch wenn Mandi inzwischen nicht mehr selbst kocht.
Heliskiing-Lunch in style!
Das Frühstück ist abwechslungsreich und üppig, der Lunch beim Heliskiing nirgendwo besser und charmanter präsentiert. Statt wie sonst üblich meist Suppe und Sandwich, gibt es bei Great Bear zur Heliskiing-Pause auf dem Berg zum Beispiel Hühnerfrikassee oder Gulasch – serviert in einem feinen Edelstahl-Thermobehälter. Die Guides bauen aus Schnee einen Tisch und eine Sitzbank, auf der man dann auf Rentierfellen Platz nimmt. Heliskiing-Lunch in style!
Dass die Après-Ski-Snacks vergleichsweise dürftig ausfallen, ist angesichts des großartigen Lunchs und des noch besseren Dinners leicht zu verschmerzen. Abends wird bei Great Bear so gut aufgekocht wie in ganz wenigen Lodges weltweit. „Wir versuchen alles, was wir kontrollieren können, optimal zu machen“, sagen Mandi und Kenny.
Top Guiding-Team mit gutem Mix
Als Chef des Heliskiing-Bereichs setzt auch Ken auf starke Frauen: Fannie gehört fix zum Guiding Team, genauso wie Kens Frau Lara, die bislang noch als Tail Guide arbeitet, in 2026 aber ihre Prüfung als volllizensierte Skibergführerin ablegen will. „Gemischte Guiding-Teams treffen bessere Entscheidungen“, betont Ken, der mit Peter Wainwright einen hervorragenden Stellvertreter im Guiding-Team hat. Pete und Ken bringen zusammen viele Jahrzehnte Guiding-Erfahrung im Heliski-Business mit. Und Guide Dave machte ebenfalls einen hervorragenden Eindruck.
Top-Piloten
Und die ist in Big Mountains wie rund um Bella Coola auch wichtig. Genauso wie die Qualität der Piloten. So ist Pierre ein Meister seiner Zunft und ein Top-Pilot im Team von Allison. Dass die Position des Chef-Pilotin bei Great Bear von einer Frau eingenommen wird und mit Sarah ebenfalls eine Frau als “Helicopter Engineer“ für die Wartung und Sicherheit der Hubschrauber verantwortlich ist, mag Zufall sein. Es passt aber perfekt ins Bild dieser mit viel Frauen-Power geführten Heliskiing-Operation. Mandis Team, die Lodge, das Essen und der Service machen Great Bear einzigartig. Und das Skifahren und Snowboarden in den Big Mountains von Bella Coola ist schlichtweg unvergesslich – wenn es die launische Diva gut meint und das Wetter in den Coast Mountains mitspielt.
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