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Bob-Taxi in Calgary

Text: Lukas Scheid

1988 fuhren die weltbesten Bobfahrer den 1.475 Meter langen Eiskanal im Olympic Park von Calgary hinunter, unter anderem auch die erste jamaikanische Bobmannschaft. Das Schweizer Viererteam sicherte sich mit einer Zeit von 3:47,51 die Goldmedaille. 30 Jahre später sorgt die Strecke immer noch für einen Adrenalin-Kick. Im Bob-Taxi kann jeder die rasante Fahrt in der Eisrinne mitmachen. Ein unvergessliches Erlebnis auch bei Winter-Incentives in Alberta.

Winter incentives Alberta bob Start c Robin KuniskiMit atemberaubender Geschwindigkeit saust der Bob in die Kurve. Bis zu vier G, also das vierfache der Erdanziehungskraft, lasten während der zehn Kurven bei 100 Stundenkilometer auf den Insassen des Gefährts. Wer das schon immer einmal erleben wollte, hat in Kanada mit den Winter-Incentives im und um den Banff Nationalpark die Chance dazu.

Winter-Incentives in Kanada: Auf Olympias Spuren im Eiskanal

Natürlich wird niemand alleine in den Eiskanal geschickt. Ein professioneller Bob-Pilot lenkt den Schlitten. Drei Mitfahrer passen in den Viererbob. Beim olympischen Bob-Rennen müssen alle Beteiligten beim Anschieben vor dem Start helfen, um richtig Fahrt aufzunehmen. Dieser Teil bleibt bei den Bob-Taxi-Fahrten selbstverständlich aus. Ohne Eile machen es sich die Fahrgäste im Bob bequem, bevor es in den Eiskanal geht.

Winter incentives Alberta bob sleigh c Robin KuniskiSo wenig lenken wie möglich, darauf kommt es beim Bobfahren an. Doch streift man die Außenrinne des Kanals, wird der Schlitten abgebremst. Deshalb sind die Kurvenein- und Ausfahrten die wichtigsten Stellen in diesem Sport. Unten angekommen zeigt sich, wer in den Kurven eine gute Gewichtsverlagerung im Schlitten hinbekommen und wer bis zu den nächsten Winterspielen noch einen weiten Weg vor sich hat.