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Wintersaison: „Frühstart“ in Sölden

Text: Andreas Hottenrott

Die Pisten auf Söldens Gletscher waren bereits seit September in exzellentem Zustand, nun konnte der Saisonstart im Winterskigebiet wegen guter Schneekonditionen um eine Woche vorgezogen werden. Im Dezember sollen weitere Abfahrten geöffnet werden.

In den vergangenen beiden Jahren hatte Sölden bereits sehr schneereiche Saisons. Für eine verlässliche Prognose für 2016/2017 ist es noch zu früh, doch der Start verlief äußerst vielversprechend: Dank guter äußerer Bedingungen konnte das Winterskigebiet seine Tore am 18. November öffnen – eine Woche früher als geplant.

soelden (23) c Rudi Wyhlidal„Im Oktober war der Boden schon gefroren, bis vor drei Wochen lag sogar im Tal noch Schnee“, berichtet Nicole Jäger von Ötztal Tourismus. Davon ist zwar mittlerweile nichts mehr übrig, doch die milden Temperaturen der vergangenen Tage sind wieder einem knackigen Kälteeinbruch gewichen. Am Wochenende gab es sogar ein paar Zentimeter Neuschnee, zusätzlich laufen die Schneekanonen auf Hochtouren. Etwa 75 Prozent der Pisten können beschneit werden.

Davon profitiert zurzeit besonders das Gebiet oberhalb der brandneuen Giggijochbahn, dem Hauptzubringer des Gebiets. Die Abfahrten dort sind bereits in sehr gutem Zustand. Im Dezember sollen dann auch Talabfahrten möglich sein. Die besten Bedingungen findet man zurzeit allerdings noch auf dem Gletscher, wo am 22. und 23. Oktober der Skiweltcup stattfand. „Wegen der Höhe und der Kälte ist der Schnee dort einfach top“, sagt Jäger.

soelden (19) c Rudi WyhlidalNeben den tollen Wintersportmöglichkeiten schätzen Söldens Fans besonders die Unterhaltungs-Optionen des Ortes im Ötztal. Und die Verantwortlichen haben ein Programm auf die Beine gestellt, das es in sich hat: Beim Electric Mountain Festival stehen über den Winter verteilt internationale Künstler wie David Guetta, Martin Solveig oder Robin Schulz auf der Bühne am Giggijoch. Am 21. April schließlich wird mit dem Gletscherschauspiel „Hannibal“ die Alpenüberquerung inszeniert, mit 500 Darstellern und Pistenraupen als Elefanten.