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Utah: Heliski-Unternehmen hilft bei Bekämpfung von Lawinen

In der vergangenen Woche hat extreme Lawinengefahr das öffentliche Leben im Little Cottonwood Canyon teilweise zum Erliegen gebracht. Vorsorglich wurden einige Schneemassen gesprengt. Dabei griffen die Behörden unter anderem auf die Unterstützung des Heliski-Anbieters Powderbird zurück.

Powderbird sprengt Lawinen in Utah

Zuletzt mussten sich Skifahrer im Little Cottonwood Canyon im US-Bundesstaat Utah in Geduld üben. Mehrere Lawinen waren auf die Straße nach Alta abgegangen und die anhaltend hohe Lawinengefahr führte dazu, dass unter anderem die Alta Ski Area geschlossen blieb. Anwohner und Gäste wurden zeitweise aufgefordert, ihre Häuser und Unterkünfte nicht zu verlassen. Die ganze Woche über arbeiteten Einsatzkräfte des Utah Avalanche Center und des Utah Department of Transportation an der Entschärfung der Situation. Hilfe bekamen sie aus der Luft: vom Heliski-Unternehmen Powderbird.

Der Heliskiing-Anbieter operiert bereits seit den 1970er Jahren in den Wasatch und Uinta Mountains. Normalerweise fliegt man Freerider in den Tiefschnee. Bei Bedarf arbeitet Powderbird aber auch mit den staatlichen Behörden zur Lawinenbekämpfung im Little und Big Cottonwood Canyon zusammen. Die Piloten transportieren Sprengstoff an Stellen in den Bergen, die vom Boden aus schwer bis gar nicht zugänglichen sind. Die Sprengsätze werden dann aus der Luft gezündet.

„Wir hatten ein kurzes Zeitfenster, in dem  sich die Wolken auflösten und wir einige Lawinen auslösen konnten“, beschreibt Kevin O’Rourke. Der Vice President of Operations bei Powderbird lebt seit Jahrzehnten in Alta. Eine „black rose compass“-Warnung, also eine extreme Lawinenwarnstufe für alle Seiten und Höhenlagen eines Berges, habe er vom Utah Avalance Center aber noch nie gesehen. Eine solche wurde am 17. Februar 2021 ausgegeben.

Weiterhin hohe Lawinenwarnstufe bei Alta

Ganz gebannt ist die Lawinengefahr im Little Cottonwood Canyon nach den Sprengungen allerdings nicht. Gerade für Skitouren im Gelände gilt vielerorts noch die Warnstufe „beträchtlich“.

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